Nachwuchsschwalben bei Mountainbike- und Rennradrennen unterwegs – 15.07.18

Gute Ergebnisse von Marvin Witt und Max Schüßler beim MPDV Mtb-Cup in Mosbach

Auf der technisch und konditionell sehr anspruchsvollen Strecke gab es viele Stürze. Die beiden RSV Nachwuchsfahrer hatten allerdings Glück. Sie blieben verschont und kamen unversehrt auf dem 6. (Max Schüßler) und 13. Platz (Marvin Witt) ins Ziel.

Max Schüßler und Marvin Rennen beim MTB-Rennen

Auch aus Ebringen von der RegioCup-Etappe bringt der Rennradnachwuchs wieder sehr gute Platzierungen mit

Noah Ratz erreichte in der U13 den zweiten Platz, auf Rang 6 fuhr Fabrice Gremmer. Ebenfalls auf Rang 2 sprintete Leonie Boos in der Altersklasse U15 der Mädchen. Bei den Jungs der Schülerklasse erreichte Julius Janik den vierten Rang, Elias Ratz beendete das Rennen als Siebter.

Noah Ratz sichert sich Rang 2 beim RegioCup-Rennen in Ebringen

Jennifer Kuppel kam in Plattenhard beim Heuer-Cup-Rennen auf den guten 5. Rang der weiblichen Jugend. Herzlichen Glückwunsch!

Raphael Kübler musste nach mehreren Stürzen in Rheinfelden am gestrigen Samstag das Rennen aufgeben. Gute Besserung!

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Erfolgreich bei den Baden-Württembergischen Bahnmeisterschaften im Omnium

Einmal Gold, 2xSilber und einmal Bronze verbuchten die Nachwuchsschwalben bei den LV Meisterschaften auf der 333m Betonbahn des RSV Oberhausen.

Doppelsieg in der Jugendklasse. Benni Boos gewann gleich drei der vier Disziplinen. Im Temporennen, Punktefahren und Ausscheidungsfahren zeigte er sich als schnellster Jugendfahrer und gewann damit Gold. Plinius Naldi, mit dem Sieg im Scratch, den zweiten Plätzen im Ausscheidungsfahren und Temporennen, wurde als Vize-Meister mit der Silbermedaille belohnt. Beide präsentierten sich damit in sehr guter Form und auf die Deutschen Bahnmeisterschaften in der nächsten Woche in Dudenhofen vorbereitet.

Die zweite Silbermedaille für den RSV Ellmendingen erhielt Leonie Boos (U15w). Sie siegte im Temporennen und einem eindrucksvoll gefahrenen Punktefahren.
Bronze für Noah Ratz in der Altersklasse U13. Er sicherte sich den Podestplatz in einem spannenden Punktefahren in sehr ehrgeiziger Manier erst zum Ende des Mehrkampfes.

Die Schüler Max Schüßler und Elias Ratz fuhren in dem sehr stark besetzten Fahrerfeld der U15 aktive Rennen. Sie erreichten am Ende des Wettkampftages die Platzierungen 9 und 10 der fast 20 Starter.

Herzlichen Glückwunsch!!!

Foto: Der zufriedenen Trainer Wolfgang Schendzielorz und die sechs erfolgreichen Nachwuchsfahrer des RSV Ellmendingen

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Der Countdown läuft für den 7. SPARKASSEN Mountainbike-Marathon am 15.07.2018

für Radsportfreunde mit den „Fetten Reifen” in Keltern-Ellmendingen

Am Start Elite- und Hobby-Fahrer mit „Fette Reifen Rennen” für Kinder

Start und Ziel ist die Winzerhalle in Keltern Ellmendingen um 10:00 Uhr

Bereits zum 7. Mal findet in diesem Jahr der SPARKASSEN-Mountainbike-Marathon in Keltern-Ellmendingen statt.

Am Sonntag, den 15. Juli 2018, ist es wieder soweit: Gefahren wird auf der bekannten und abwechslungsreichen 23 Kilometer langen Runde (circa 500 Höhenmeter).

Angeboten werden in diesem Jahr 3, 2 oder 1 Runde, sowie die beliebte “Firmenwertung”, die sich genauso an Vereine, Gruppen oder andere Mountainbiker Treffpunkte richtet, die Lust haben im Team an den Start zu gehen.

Das “Fette Reifen” Rennen für die Kinder wird um 10.00 Uhr gestartet.

10.30 Uhr startet die Langdistanz über 69 km und die Mitteldistanz über 46 km.

Der Teamcup und die Kurzdistanz starten um 11:00 Uhr; das Rennen führt über eine Runde.

Die Strecke verläuft fast ausschließlich auf Gemarkung Keltern/Remchingen mit Start und Ziel an der Winzerhalle. Von dort geht es durch die Weinberge, Wälder und Wiesen ins Ranntal und wieder zurück. Typisch für die Strecke ist das ständige Auf und Ab und einige Richtungswechsel, die auch für Hobby-Fahrerinnen und -Fahrer problemlos zu bewältigen sind.

Das „Fette Reifen Rennen“ ist offen für bis zu 14-jährige.  Sie fahren auf einer verkürzten Runde und werden in 4 Altersklassen gewertet.

Bei uns werdet Ihr “Rund um den Radsport” immer aktuell und schnell informiert:

www.schwalbe-ellmendingen.de

www.facebook.com/rsv.ellmendingen

Straßensperrung am 15.07.2018

Wegen dem 7. SPARKASSEN Mountainbike-Marathon in Keltern-Ellmendingen werden die Otto-Maurestraße, die Winzerstraße, die Durlacher Straße, vom Getränkehaus Bauschlicher bis zur Winzerstraße, ist in der Zeit von 8:00 – 15:00 Uhr gesperrt.

Beim Getränkehaus Bauschlicher erfolgt die Querung der Keplerstraße und auch unterhalb vom Friedhof.

Die Streckenposten werden die Fahrzeuge durchschleusen.

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Rennberichte von Vincent Schacherer

Downhill Cup Klínovec (CZE) (22.06.-24.06.2018)

In den letzten zwei Wochen war ich viel unterwegs. Das erste Ziel war Klínovec. Dort angekommen begrüßte uns der Tschechische Sommer mit 2°, Wind und mit Regen. Das gesamte Wochenende blieb uns das Aprilwetter erhalten und sorgte für eine sich permanent ändernde Strecke. Am Freitag kam ich auf der mir schon Großteiles bekannten Strecke gut zurecht und fand meinen Speed. Am Samstag verbesserte ich einige Linien und der Seeding Run konnte kommen. Natürlich musste der Regen vor meinem Run wieder verstärkt einsetzen, sodass die Strecke an ein paar Stellen rutschig wurde. Trotzdem bekam ich dann einen Soliden Run runter und war zufrieden über den 14. Platz mit einer Zeit von 04:49.726min. An der Zeit lässt sich die Länge der Strecke gut nachvollziehen (3.000m mit 450hm). Für den nächsten Tag, soviel war mir klar konnte ich aber noch einiges in der Mittelsektion herausholen. Am Sonntag fühlte ich mich dann gut auf dem Rad und auch das Wetter „verbesserte“ sich. Vor meinem Final Run zog ich dann noch meine neuen Reifen auf. Vielen Dank an dieser Stelle an Noah Grossman für die kurzfristige Unterstützung. Mein Run konnte kommen. Bei meinem Rennlauf lief dann alles soweit gut, doch das letzte Stück bestand aus langen Geraden mit Sprüngen und einem Steinfeld. Ich merkte dann dass meine Reifen einiges an Luft verloren hatten, kam aber noch halbwegs ins Ziel. Ich konnte trotzdem den 15. Platz einfahren mit einer Zeit von 04:43.872min. Etwas enttäuscht über den Luftdruck (Vorne und Hinter nur noch 1.2 Bar) ging es dann trotzdem mit den ersten Punkten nach Hause.

1.Platz: MERKELI Marcel    (GER)

2.Platz: LEHMANN Hannes (GER)

3.Platz: HOPP Mika           (GER)

European Downhill Cup Abetone (ITA) (29.06.-01.07.2018)

Nach einer schier endlosen Fahrt durch die Nacht (12h) kamen wir in Italien an und zu meinem Erstaunen gibt es in der Toskana viele große Berge. Die Strecke war lange, sehr lange und mir war beim Trackwalk schon klar dass es hier heißt rund und sauber fahren. Im Training kam ich dann trotz Übermüdung ziemlich gut auf der Strecke klar. Das Training beendete ich dann mit einem platten Reifen und ich wusste danach, wo ich besser nicht hinzuspringen zu habe. Samstag lief es dann nochmal viel besser und ich kam richtig gut auf der Strecke zurecht und fand meinen Speed. Dazu trug auch das gemeinsame Training mit Tristan Botteram bei. Vor meinem Quali Run versuchte ich es diesmal mit Gelassenheit und es funktionierte ziemlich gut. Mein Run war an einigen Stellen letzte Rille und ich war schnell. In der Splittime war ich mit 42,65 km/h fünftschnellster und besetzte dort den 11. Platz (3:00.050min). Mein Run war sehr gut, bis ich ein wenig zu schnell aus dem vorletzten Wald rauswollte und im Fangnetz landete. Bis ich wieder auf dem Bike war verging viel Zeit. Ich kam dann trotzdem als 18ter ins Ziel mit 5:37.237min. Für Sonntag wusste ich dass ich nah an den Top Ten dran sein musste. Das Sonntag Training lief dann super. Ungeduldig am Start hatte ich richtig Lust auf den Rennlauf. Der lief dann echt gut. In der Splittime war ich dann 15ter (3:02.646min) mit 41,95kmh. Ich gab an ein paar Stellen etwas weniger als am Vortag und auch das Fangnetz ließ ich diesmal weg. Richtig ausgepowert überlebte ich dann noch den letzten Wald und ich kam als erster ins Ziel mit5:30.347min. Auf dem Hotseat konnte ich mich dann ein paar Fahrer halten. Am Ende wurde ich dann 12ter und bester Deutscher in der U19. Auch hier konnte ich meine ersten EM – Punkte einfahren und es geht von der Platzierung her in die Richtige Richtung. Weiter geht es dann zum EDC nachSpicak (CZE) in zwei Wochen.

Da beide Rennen auf sehr langen Strecken stattfanden habe ich die Streckendetails dieses mal weggelassen. Sie würden sonst den Rahmen sprengen. Die gesamten Strecken kann man sich in Youtube anschauen, aus der Perspektive meiner Helmkamera:

https://www.youtube.com/watch?v=3a1gwtb4Lpc

https://www.youtube.com/watch?v=1lAuizwEXaw

1.Platz: SAURER Elia          (SUI)

2.Platz: GOMILSCEK Zak    (SLO)

3.Platz: INTROZZI Stefano  (ITA)

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Moritz Augenstein gewinnt Madison Wettbewerb über 120 Runden mit Partner Sebastian Schmiedel (KED Stevens Radteam Berlin) – Ludwigshafener Sixdays-Night

Pünktlich zum Start des Hauptprogramms setzte in LU-Friesenheim am Abend das Gewitter ein. Nach der Abtrocknung der Bahn kam es zu einer Programmverkürzung…. Im Madison Wettbewerb der Profis siegte RSVler Moritz Augenstein mit Partner Sebastian Schmiedel. Beide starten für KED Stevens Radteam Berlin.

Großartig die Leistung der beiden Bahnspezialisten, die einen Rundengewinn und mehrere Wertungen herausfahren konnten. Eine Freude dem couragierten und aktiven Fahren zu zusehen! Herzlichen Glückwunsch!

Auch der Nachwuchs des RSV zeigte sich präsent. Plinius Naldi und Benjamin Boos starteten in der Altersklasse u17. Hier reichte es für einen zweiten Platz im Omium bestehend aus Punktefahren und Madison hinter dem bayerischen Junioren-Brüderpaar Oscar und Henri Uhlig, vor den Pfälzern Philip Straßer und Merlin Cambeis.
Leonie Boos erreichte im Wettbewerb der U15 Platz 6, als bestes Mädchen. Gerade auch das Dernyrennen, bei dem sie mit Profi Tim Schlichenmaier am Start stand, bereitete der Nachwuchssportlerin, wie auch dem Publikum, besonders viel Spaß.

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Heiß und schön – die 21. Internationale Südpfalztour für die Radsportschüler

Die Drei Etappen Rundfahrt war für den Radsportnachwuchs ein tolles Erlebnis und eine große Herausforderung

Für acht jungen “Schwalben” war die Teilnahme ein Erfolg. Drei “Schwalben” starteten für die Teams aus Baden und 5 in den zwei Mannschaften aus Ellmendingen / Linkenheim.

Scheibenhardt war der Treffpunkt zur ersten Etappe einem Einzelzeitfahren über 5,5 km. Es folgte am Samstag ein Rundstreckenrennen in Roschbach und am Sonntag das Straßenrennen in Roschbach.

In der Klasse U 15 siegte das Team aus Dänemark vor dem Team aus Baden dabei auch Elias Ratz aus Ellmendingen. Dritter wurde die Mannschaft aus Belgien.

In der Gesamteinzelwertung belegten bei diesem Internationalen Event Elias Ratz, Max Schüssler und Julius Janik die Plätze 44, 45 und 46. In der Wertung der Mädchenklasse belegte Aimèe Braun Platz 13.

In der Klasse U 13 wurden Noah Ratz, Fabrice Gremmer, Erik Fritz und Tino Wild 18, 22, 24, und 25. In der Teamwertung wurde Fabrice Gremmer mit dem Team aus Baden 3. und das Team aus Ellmendingen / Linkenheim 6.

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Willi Spiesz berichtet vom Rundstreckenrennen aus Rheinbach/ NRW – 01.07.18

Die Senioren 4 wurden gemeinsam mit der U17 und den Elite Frauen gestartet. Insgesamt waren ca. 60 FahrerInnen am Start. Ein schwieriger Kurs in der Innenstadt von Rheinbach mit Kopfsteinpflasterpassagen und 2 sehr anspruchsvollen Kurven mit Treppenabsatz waren zu meistern. Schon in der ersten Kurve nach dem Start stürzte eine Rennfahrerin und 5 U17 + 1 S4 Fahrer konnten sich dadurch vom Feld absetzen. Nach 15 Runden musste das Rennen neutralisiert werden, da ein Rettungseinsatz eines Krankenwagens erforderlich war (kein Rennunfall). Bis zu diesem Zeitpunkt war Spiesz mit einer 11er Verfolgungsgruppe gut unterwegs. Das Rennen wurde in den entsprechenden Zeitabständen mit der 11er Gruppe 30sec auf 1- 6 und 50 sec darauf das restliche Feld erneut gestartet. 2 Runden später kam es zu einem Sturz 2er U17 Fahrer, direkt vor Spiesz, der dadurch ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde.  Jedoch konnte er den Sturz vermeiden, ein Straucheln leider nicht. Gehandicapt durch diesen erneuten Zwischenfall war am Ende nur Platz 10 möglich.

Es siegte der Niederländer Paffen vor dem Niedersachsenmeister Grünig, dem Hessenmeister Hack, vor dem NRW Meister Burdach.

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MPDV-Cup in Waibstadt

Bei sommerlichen Temperatur starteten am vergangenen Sonntag unsere jungen Wilden beim MPDV-Cup in Waibstadt.

Bei den U9 gingen Svea Fritz, leicht angeschlagen und Marc-Leon Treiber an den Start. Beide blieben unter den Top Ten und belegten souveräne 6. Plätze.

Erik Fritz und Marvin Witt standen erneut bei U13  am Start. Mit leichten Schwierigkeiten bei der Technik kamen Sie zum Schluss dann doch noch auf Platz 12 und 21.

Den Bahnlehrgang noch in den Beinen, ging auch Max Schüssler (U15) an den Start und sicherte sich einen tollen 5. Platz.

Alle sind mehr oder weniger gesund und munter zurück nach Hause gekommen und fiebern nun dem nächsten Rennen entgegen.

Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Ergebnissen.

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Starke “Schwalben”-Präsenz in Linkenheim

Kriterium an der Radrennbahn bringt tolle Ergebnisse für den RSV

Schon der jüngste Nachwuchs des RSV zeigte sich erfolgreich. Max Tobias Augenstein stieg in einem seiner ersten Lizenzrennen auf das Treppchen der U11. Nach fünf Runden auf dem 2,2km langen Kurs kam er als Zweiter ins Ziel.

In der U13 wurde ein Kriterium über 8 Runden ausgefahren.  Aaron König und Darijo Krpan belegten die Plätze vier und fünf.

Zehn Runden waren für das gemischte Rennen der U15 angesetzt. Hier kam es zu einem Doppelerfolg von Julius Janik und Leonie Boos, die jeweils in der männlichen und weiblichen Wertung des Rennens, den zweiten Platz belegten. Leah Noelle Augenstein wurde als sechstes Mädchen der Schülerinnen U15 gewertet.

Gleich zwei Ellmendinger standen nach dem Jugendrennen auf dem Podest. Über 18 Runden und knapp 40km sammelten Benjamin Boos und Plinius Naldi im Kriterium Wertungspunkte für Platz eins und drei.

Thomas Murphy kam nach 22km auf Platz 18 der Senioren 3. Willi Spiesz erreichte im gemeinsamen schnellen Rennen einen sehr guten vierten Platz der Senioren 4 Wertung und ließ damit einige jüngere Sportler hinter sich.

Bereits von Donnerstag bis Samstag war Spiesz beim VR Cup aktiv. Etappe eins in Trillfingen, auf einem 26km langen flachen Rundkurs, beendete er als 20. Freitags, in Erlaheim, auf einer 32km bergigen Runde und Samstags in Ostdorf, auf 32 welligen Kilometern, platzierte er sich jeweils auf Rang 10.

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#2 European Downhill Cup Kranjska Gora (15.06-17.06.2018)

Rennbericht von Vincent Schacherer:

“Am Donnerstag ging es nach Slowenien, dort war das Wetter super und ich freute mich schon auf den nächsten Tag. Am Freitag ging es dann mit dem Trackwalk zum ersten Mal auf die Strecke. Die Strecke kann in mehrere Abschnitte geteilt werden. Aus dem Start geht es rein in den ersten Wald, durch den dann die Strecke um enge, steile und dabei wurzelige (technische) Passagen führte. Aus dem Wald raus kommt der zweite Teil, der aus zwei Geraden mit Sprüngen und einer Kurven Kombination besteht. Danach geht es in den zweiten Wald, wieder über viele Wurzeln rein in das berühmte steile Wurzelstück der Strecke. Nach diesem Teil ging es weiter über ein Sprintstück wieder rein in den Wald. Es ging nach dem dritten Waldstück dann in das letzte Waldstück, das über loser Erde rein in das letzte Stück führte, über zwei Geraden in die Wiesenkurven und dann kam das Ziel. Im Training kam ich dann zunächst recht schlecht auf der Strecke zurecht. Nach ein paar Abfahrten und ein paar Änderungen am Setup meines Mondrakers lief es dann viel besser. Die Strecke lag mir sogar würde ich behaupten. Samstags fühlte ich mich dann schnell, super auf dem Bike und auf der Strecke. Die erste Sektion war immer noch nicht so wie ich sie gerne hätte, der Rest der Strecke jedoch fühlte sich gut an. Nach meiner vorletzten Abfahrt merkte ich dann, nach einer falschen Bewegung auf der Strecke einen Schmerz in meinem rechten Schulterblatt. Echt nervig so ein verklemmter Nerv. Nachdem ich nach meinen vier Runs auf Speed kam war ich bereit für den Quali Run. Dadurch dass ich mit einem Kumpel auf dem Rennen war (Benni Beck) konnte ich mich vor meinem Run zum ersten Mal mit einer Rolle warm machen. Am Start war ich dann ungewohnt angespannt, doch Körperlich war ich bis auf meine Schulter perfekt aufgewärmt. Raus aus dem Starthaus ging es recht schlecht durch das erste Waldstück hindurch. Danach machte ich im Kopf einen Neustart und ab dann lief es super. Die beiden Geraden mit den Sprüngen hinter mir ging es in den Wald herein. Meine Linien saßen und es ging mit viel Speed durch die Steile Wurzel Passage. Dann ging es rein in das Sprintstück. Ich gab alles und in der Split Time war ich mit 42 km/h und einer Zeit von 1:28.317min vorübergehend 23ter. Meine unteren Sektionen liefen dann wie geschmiert und es ging mit viel Speed über die Letzen Geraden, rein in die Wiesenkurven. Ich kam gut durch und kam mit 2:46.163min ins Ziel und wurde 17ter. Ich war echt überrascht, denn ich hatte meinen Run nicht perfekt runtergebracht und wusste, durch zwei fast-steher im ersten Waldstück, wäre für das Rennen vieles möglich. Am Sonntag ging es dann los mit dem Training und wie immer brauchte ich den ersten Run zum Reinkommen. Beim zweiten versuchte ich dann mal auf Speed zu kommen und fuhr schnell rein in mein Problemstück, der Erste Wald. So schnell wie mir das Vorderrad wegging konnte ich nicht reagieren und ich stützte voll in das erste Stück rein. Glücklicherweise passierte mir nichts, jedoch bremst einen so ein Sturz schon ziemlich ein. Beim dritten Lauf dann ging es wieder nur unbefriedigend durch das erste Stück hindurch und wenn schon nichts passt, schlug ich mir auch noch ein Loch in den Reifen. Super. Enttäuscht ging es dann runter und das Training war gelaufen. Ein Schlauch musste dann für den Rennlauf reichen. Ich hakte die Sache ab und konzentrierte mich von da an nur noch auf meinen Rennlauf. Ich machte mich wieder warm und ging hoch an den Start. Am Start war ich dann konzentrierter als am Vortag und es ging los. Im ersten Stück nahm ich Speed raus und versuchte dafür rund und schnell die Linien zu bekommen. Mein Plan ging nicht ganz auf und ich kam nur so gut wie im Training durch. Danach ließ ich es dann wieder über die Geraden fliegen und rein in den Wald. Es lief auch dort nur ok. Ich fühlte mich einfach nicht gut auf dem Rad. Im Sprintstück gab ich wieder alles, kam auf 41,33kmh bei der Split Time, mit einer Zeit von 1:28.121min. Weiter ging es rein in den Wald und nach der nächsten links recht ging ich dann fast über den Lenker. Knapp schaffte ich noch die Kurve und ich verlor ein bisschen Zeit. Nach dem letzten Waldstück und den Geraden ging es zufriedenstellend durch die Wiesenkurven und ich kam ins Ziel rein als Momentan fünfter. Enttäuschend wenn man in seinem Rennlauf eine schlechtere Zeit als in der Quali fährt. Diesmal waren es 2:46.760min. Ich hatte echt Pech am Sonntag und mein Rennen war dann auch nicht gut. Thats Racing… Immerhin weiß ich das ich von der Fitness und von meiner Speed weiter nachvorne kann als Platz 17. Ich weiß an was ich noch zu arbeiten hab bis zum nächsten Rennen, beim DHC in Klinovec (22.06.) und an die Strecke habe ich gute Erinnerungen vom Vorjahr.”

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