Radsportverein “Schwalbe” Ellmendingen Aktionen in Kooperation “Schule – Verein”

Die „Schwalben“ starten durch

Bei uns radeln sie in der Erfolgsspur und in der ersten Reihe

Jeden Freitag um 15:00 Uhr wird in drei altersgerechten Gruppen ab 7 Jahren mit den „Fetten Reifen“ gefahren.


Radfahren ist ein Sport für alle, von jung bis alt, von klein bis groß. Was gibt es schöneres für Kinder und jung gebliebene Senioren, als mit dem Mountainbike unsere von der Sonne verwöhnte und lebenswerte Region kennen zu lernen.

Treffpunkt: 75210 Keltern Ellmendingen, Durlacher Straße 72


Jeden Samstag um 11:00 Uhr wird für Kinder ab 4 Jahren auf dem Hartplatz hinter der Turnhalle in Ellmendingen ein Geschicklichkeitsparcour aufgebaut. Unser Vize-Weltmeister Leonardo Pappalardo zeigt den Kids, wie sie ihr Fahrrad am besten beherrschen. Einfach vorbei kommen und mitradeln. Bitte Helm nicht vergessen.

Rennrad fahren:

Falls du auch so fasziniert bist vom Radsport wie wir, schau doch einfach mal beim Training vorbei.
Training Rennrad: Jeden Dienstag, Donnerstag, Abfahrt 17:30 Uhr
Treffpunkt: 75210 Keltern Ellmendingen, Durlacher Straße 72
Bahntraining: Mittwochs, Abfahrt zur Bahn nach Absprache.
Schnupperkurse mit dem Rennrad nach Absprache.

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28. Spee Cup in Genthin / Deutsche Meisterschaft MZF U15, U17, Männer u. PZF U15w am 08.09.2019

Sechs RSV Nachwuchsfahrer bei Zeitfahrmeisterschaften in Genthin

Die Freude in Ellmendingen war groß, als mehrere RSV Nachwuchssportler die Möglichkeit bekamen an den Deutschen Zeitfahrmeisterschaften mit der Landesverbandsauswahl teilzunehmen.

Stolz kann man beim RSV auf das Ergebnis der Nachwuchsarbeit sein

Hier fahren einige  Nachwuchssportler ganz vorne mit. Die Landestrainer Moritz Backofen und Michael Sievers nominierten insgesamt 6 Sportler vom RSV Ellmendingen in den drei Altersklassen U15, U17 und U19 und luden zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften ein.

Lukretia Naldi und Leonie Boos vor dem Start U15 Fahrer vor dem Start

Die Altersklasse U15 war die jüngste Altersklasse, die die Chance auf einen Meistertitel bekam. Hier war es bei den Schülerinnen das RSV-Duo Lukretia Naldi und Leonie Boos, das als erste LV-Baden-Paarung auf die 10km Strecke des Paarzeitfahrens geschickt wurde. Insgesamt traten hier 24 nationale Teams an. Die Ellmendinger Mädels hatten sich hohe Ziele gesteckt, konnten diese aber leider nicht erreichen. “Ich war so grau”, ärgerte sich Lukretia nach dem Rennen, das die beiden auf Rang 14 beendeten.

Bei den Jungs U15 trat “Schwalbe” Davide Spadaccia in der Mannschaft 1 des LV-Badens an. Gemeinsam mit Linus Schmid (RRC Mannheim), Paul Adomeit (Radsportteam Lutz) und Hannes Oechsler (RST Kraichgau) gehörten die vier starken Jungs sicher mit zu den Favoriten auf eine Medaille. Am Ende wurde es Rang 6 für den 4er über die 20km Distanz, die gemeinsam mit wechselnder Führung gefahren wurde. Insgesamt kamen 17 Mannschaften in die Wertung. “Schwalbe” Fabrice Gremmer erhielt in der Mannschaft 2 des LV Badens einen Platz. Er startete mit Lukas Hug und Lars Pelgrim (beide RVC Reute) und Louis Grupp (Radsport Rhein-Neckar). Gemeinsam belegten sie den 16. Platz.

Fabrice Gremmer Team 2 LV Baden U15

U15 Mannschaften des LV Baden in Genthin mit scheidendem Trainer Moritz Backofen

In der Jugendklasse sollte “Schwalbe” Benjamin Boos mit Cedric Abt (RC Pfullendorf), Matteo Groß (RVC Reute) und Leon Heinemann (RSG Offenburg-Fessenbach) für eine LV-Medaille über 40km sorgen. Auch diese Mannschaft ging hoch motiviert an den Start, brachte bei der Zwischenzeit sogar die zweitschnellste Zeit zu Stande. Dann der Einbruch… und am Ende Rang 5 mit 20 Sekunden Rückstand auf die Erstplatzierten aus Brandenburg. Insgesamt wurden zwölf Mannschaften in der Jugendklasse gewertet.

U17 Mannschaftszeitfahren Genthin 2019 LV-Baden

Im 4er der Junioren war eine Problematik von Anfang an klar. “Schwalbe” Plinius Naldi stand mit seinen Bundesliga-Kollegen Moritz Czasa (RRC Mannheim) und Jan Münzer (VC Singen) ohne vierten Mann am Start. Dieser und auch der Ersatz fielen krankheitsbedingt kurzfristig aus. Keine Chance für die drei jungen Männer des LV Baden, so dass sie sich  nach den 50km mit Rang 12 zufrieden geben mussten.

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Großer Preis der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG am 07.09.2019

Leah Augenstein – Zweite in Leutkirch

Einen tollen Erfolg feierte Leah Augenstein bei der achten BaWü-Schüler-Cup der SV Etappe in Leutkirch. Sie durfte als Zweite der Schülerinnenklasse U15 auf das Podest steigen.

In der Schülerklasse U13 konnte Erik Fritz den 6. Platz erreichen, Marvin Witt wurde 8. und Max Tobias Augenstein 10. Bei den Schülern der Altersklasse U11 wurde Noah Reuter 6. In der U15 hatte Aaron König leider einen unglücklichen Sturz, der mit einer Schlüsselbeinfraktur endete. Gute Besserung, Aaron!!!

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Senioren-Wandergruppe aktuell

Lust aufs Wandern?

Willkommen bei der Senioren – Wandergruppe

des RSV „Schwalbe“ Ellmendingen

Träumen Sie nicht länger von fernen Wegen – kommen Sie mit uns und werden auch SIE AKTIV mit der RSV Wandergruppe!

(KHK) Am Montag, den 16. 09. Treffen wir uns um 14:00 Uhr bei der Kelter in  Dietlingen und wandern ca. 2,5 Stunden in unserer Region.

Die Tour führt uns vorbei an  malerische Weinbergen, urigen Wäldern und saftigen Streuobstwiesen.

Entdecken Sie echte Lieblingsplätze mit uns „Rund um Keltern”.

Genießen sie einen traumhaften Blick in die Täler und Höhen des Schwarzwald.

Nach der Wanderung erwarten uns genussvolle Momente in der Kelter in Dietlingen.

Wir besuchen das Fest der Handörgler-Akkordeon-Orchester.
Neben den Spitzenweinen aus Keltern freuen wir uns auf das Saukopfessen.

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Großer Preis der Sparkasse Schwarwald-Baar, Donaueschingen 01.09.2019

Spannende Rennen auf dem Kasernengelände

Am Wochenende stand der Renntag um den Großen Preis der Sparkasse Schwarzwald-Baar des RSC Donaueschingen an. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde das Rennen auf einem Rundkurs im Kasernengelände ausgetragen. Der Kurs versprach schnelle Kurvenfahrten, Sprints und spannende Zieleinläufe. Leider war das Wetter kühl und regnerisch.

Der Tag begann aus Ellmendinger Sicht auch sehr erfolgreich, Plinius Naldi fuhr im Rennen der U19 souverän auf den ersten Platz. In den Schülerklassen wurden die Rennen gleichzeitig als Etappe des Regio Cups gewertet. Erik Fritz fuhr hier in der U13 ein sehr starkes Rennen und konnte sich mit dem 3. Platz einen Podestplatz erkämpfen.

In der U15 fuhr Aaron König auf den 6. Platz. Das Rennen der U15 weiblich beendete Leonie Boos mit einem starken 2. Platz und konnte so weiter das Trikot der Führenden im Regio Cup behaupten. Lukretia Naldi wurde 4.

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Critérium des jeunes in Luxembourg, 30.08.19 – 01.09.19

Benjamin Boos mit BDR-Auswahl bei dreitägiger internationaler Jugendrundfahrt in Luxemburg

Die erste Etappe führte über 5 Runden á 16km, also einer Gesamtdistanz von etwas über 80 Kilometer in einem Rundkurs mit Start und  Ziel in Alzingen. Hier blieb das Feld weitestgehend zusammen. Im letzten Renndrittel löste sich ein luxemburgischer Fahrer und sicherte sich den Sieg mit einem deutlichen Vorsprung von fast einer Minute. Im anschließenden Massensprint erreichte Boos das Ziel als 40. der 140 Starter mehrerer europäischer Nationen.

Bereits an Tag 2 wartete die Königsetappe. 9 Runden – ab Oberanven über Seelingerberg nach Hostert. Insgesamt 62,3 km mit der neunmaligen Herausforderung den steilen langen Berg zu absolvieren. “Das Rennen war für mich sicher eines der härtesten, die ich je gefahren bin. Ich habe mich einfach morgens schon nicht fit gefühlt. Der Anstieg war krass.” Es war angekündigt, dass Fahrer, die 5 Minuten Rückstand auf das Feld haben, aus dem Rennen genommen werden. Bei der selektiven Strecke traf dieses Schicksal 2/3 des Feldes. Es kamen lediglich 43 Fahrer in die Wertung dieser Etappe und somit in das Gesamtklassement der dreitägigen Rundfahrt. “Es war wie in einem Ausscheidungsfahren”, meinten die LV-Baden-Betreuer Christoph Schelle und Bernd Fidelak-Jägg am Straßenrand, die mit der LV-Mannschaft eine erfreulich gute Figur machten und alle fünf Fahrer durch diese schwere Etappe brachten.

Boos ereilte das Schicksal in der vorletzten Runde. “Die Fahrer in der Gruppe 200m vor mir bekamen noch die Möglichkeit zu Ende zu fahren. Ich war einfach tot. Da ging gar nichts mehr. Um so wichtiger war es mir dann an Tag drei wenigstens noch ein gutes Etappenergebnis einzufahren.”

Zum Abschluss gab es eine knapp 10 km lange Runde um Mamer. In sieben Runden gab es verschieden Vorstöße, die allesamt unterbunden werden konnten. In der vorletzten Runde versuchte Boos mit dem Niederländer Jens Bassa und Luis-Joe Lührs (LV Bayern) sein Glück. Mit Unterstützung der jeweiligen Mannschaften konnte dieser Angriff erfolgreich auf die letzten Kilometer genommen werden. Bassa schaffte es sich von seinen beiden Mitstreitern abzusetzen und querte als erster die Ziellinie. Boos erreichte in sicherer Distanz vor Lührs dann als Zweiter das Ziel. “Das Ergebnis macht mich sehr zufrieden”, freute sich Boos über diesen Erfolg und einem weiteren Podestplatz im Nationaltrikot.

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Rund um Dierbach, 29.08.19

“Schwalben” in Dierbach

Ein großer Teil der Schwalben war am vergangenen Wochenende in die Pfalz gefahren um am Rennen des Radsportclubs Wörth in Dierbach teilzunehmen. Auf dem 4,4 km langen Rundkurs ging es für die Fahrer hier durch Dierbach, hoch in die Weinberge und wieder hinunter ins Dierbachtal. Vor allem für den Nachwuchs war hier vielseitiges Programm geboten, stand doch in den Klassen U11-13 ein Omnium auf dem Programm. Hier konnten die Nachwuchsfahrer auf dem Geschicklichkeitsparcours, beim Sprint und dem abschließenden Rundstreckenrennen zeigen, was sie können. Noah Reuter belegte hier in der U11 den 5. Platz, in der U13 wurde Marvin Witt 8. und Max Augenstein beendete das Rennen als 11. Leah Augenstein belegte in der U15 den 12. Platz, Jonas Steppe wurde im Rennen der U17 15.

Lukas Erlenmaier im Feld der Elite

Über die Distanz von 88km waren beim traditionellen Hausrennen des RSC Wörth durch die Weinberge in Dierbach insgesamt 20 Runden zu fahren. “Das Rennen begann wie gewohnt – relativ schnell und wurde über die gesamte Renndistanz von zahlreichen Attacken geprägt”, berichtet Erlenmaier. Bereits im ersten Drittel des Rennens schaffte es eine sechzehn Mann große Gruppe, sich vom Feld abzusetzen. “Leider hab ich den Sprung in diese Gruppe verpasst. Da es beim Sprint aus dem Feld ohnehin nicht mehr um die vorderen Platzierungen ging, hielt im mich dort zurück und rollte im vorderen Teil des Hauptfeldes ins Ziel.”

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Lingenfelder Kriterium – 24.08.19

Kübler gewinnt die Juniorenklasse beim Kriterium in Lingenfeld

Im Kriterium über 63 km sicherte sich Raphael Kübler den Sieg der U19. Auf Rang 5 folgte der weitere “Schwalben”-Junior Plinius Naldi. In der Schülerklasse U13 kam Erik Fritz auf den starken 5. Rang.

RSV-Schwalben der Juniorenklassen – Raphael Kübler und Plinius Naldi

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34. Int. Radjugendtour Oststeiermark – 21.-25.08.19

Nach starkem Auftakt – Frust bei Radjugendtour

Nach der Teilnahme beim EYOF vor wenigen Wochen stand für Jugendnationalfahrer Benjamin Boos in der letzten Woche das nächste große Saisonhighlight an. Die heuer zum 34. mal ausgetragene internationale Radjugendtour Oststeiermark gilt als “Tour de France der U17″. In diesem Jahr nahmen 102 Fahrer aus 14 europäischen Nationen teil. Die Tour führte mit einem Prolog und vier Etappen über insgesamt 274,4 km und und 4689 Höhenmeter.

Gut vorbereitet erhoffte sich Boos eine vordere Platzierung im Gesamtklassement, als er mit dem sechsköpfigen BDR-Kader unter Betreuung von Josef Schüler, Anna Beyer und Mechaniker Georg Weigenand letzte Woche Dienstag ins fast 800km entfernte Pöllau in der Steiermark reiste.

Mittwoch abends fand bereits ein Prolog zur Tour statt

Nach einem schnellen Zeitfahren in Bad Waltersdorf über 1,7 km wurde Boos den Erwartungen gerecht. Mit dem dritten Rang – zeitgleich mit Rang zwei (1:53 Min) - erhielt er das Trikot des besten Bergfahrers. Auf den Rängen eins und zwei wurden zwei Österreicher, Alexander Hajek und Adrian Stieger, geehrt.

Erste Etappe beendet Boos als Sechster

Nach 67,4 km von Weiz nach Stubenberg über 924 Höhenmeter blieb das Fahrerfeld über die meiste Zeit des Rennens weitestgehend geschlossen. Zunächst sicherte sich Boos noch eine Bergwertung der ersten Kategorie, anschließend tat sich Matteo Groß als Bergspezialist hervor. Nach der letzten Sprintwertung über die Renndistanz setzte sich eine 15köpfige Gruppe vom restlichen Feld ab. Mit dabei auch Boos, der sich im anschließenden ansteigenden Zielsprint als Sechster über die Ziellinie kämpfte. Groß übernahm das Trikot des besten Bergfahrers, der Österreicher Alexander Hajek blieb im Trikot des Gesamtführenden.

Entscheidende Königsetappe endet mit großem Frust

Freitags stand die Königsetappe von Hartberg nach Stift Vorau auf dem Plan. Anspruchsvolle 1376 Höhenmeter über die Distanz von 66,8 km waren zu bewältigen. Der gefürchtete frühe Anstieg über 8 km sorgte für eine frühe Selektion im Feld. Nach der Hälfte der Distanz zur herausfordernden ersten Bergwertung, in der Boos sich noch aufholbare 20 Sekunden hinter der Spitzengruppe befand, bekam der ehrgeizige Sportler Probleme mit der Mechanik seines Rades. Leider hatte ihn der Materialwagen bereits passiert, so dass das Beheben des Fehlers, oder der Wechsel auf das Ersatzrad des BDRs nicht mehr möglich war. Frustriert kämpfte sich Boos über die restlichen Kilometer, aussichtslos seine starke Platzierung, Rang 4 im Gesamtklassement, zu halten. Letztlich musste er wegen des zu großem Rückstands kurz vor Rennende das Rennen beenden. “Die Glieder meiner Kette hatten sich derart verdreht, dass an einen ordentlichen Gebrauch der Schaltung nicht mehr zu denken war. Ständig ist sie gesprungen. Ich kann es nicht fassen, dass das Gesamtklassement für mich damit gelaufen ist… “, äußert sich Boos stark frustriert nach dem Rennen. “Das Material wird immer dünner heutzutage. Es kommt leider immer wieder vor, dass derartige Defekte passieren. Da wirken so starke Kräfte auf die Komponenten”, meinte Mechaniker Weigenand, als er nach dem Rennen das Rad inspizierte. Der Podestplatz von Luis-Joe Lührs und der Ausbau in der Bergwertung von Matteo Groß brachten der deutschen Nationalmannschaft an diesem Tag noch positive Ergebnisse.

Im Dienst der Mannschaft und des Bergtrikots

Nach der Teampräsentation auf dem idyllischen Hauptplatz des steirischen Städtchens Pöllau, erfolgte der Start zur dritten Etappe nach Anger. Bereits vor dem Start erahnte man den Wetterumschwung. Ein Gewitter zog über die Steiermark, von dem die Fahrer glücklicherweise weitestgehend verschont waren. Einzig nasse Strassen, nur stellenweise Regen und Windböen begleiteten die Sportler über die 75 km und 630 Höhenmeter. Die Aufgabe für Boos war klar definiert. “Ich bin heute Matteos Bodyguard”, so der immer noch enttäuschte Boos mit einem versöhnlichen Lächeln auf den Lippen vor dem Start. Das Bergtrikot sollte Groß erhalten bleiben und – wenn möglich -  Verbesserungen von Platzierungen im GC der Mannschaft unterstützt werden. Tatsächlich war der Support dann auch nötig, als Groß an diesem Tag ähnliches Pech ereilte, wie Boos am Tag zuvor. Letztlich wechselte der Deutsche im Bergtrikot auf das Ersatzrad. Mehrmals agierte Boos aktiv, um seinen Kameraden nach den Reparatur- und Wechselpausen wieder an das Feld heran zu bringen. Ins Ziel sprintete er dann anschließend mit dem Feld und 3 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Österreicher Hajek. Auch an diesem Tag sicherte sich der Münchner Luis-Joe Lührs mit Rang drei einen Podestplatz für das Nationalteam. Matteo Groß Führung in der Bergwertung war durch den letzten erfolgreichen Bergsprint von Boos inzwischen auch gesichert. Dem Reutener konnte das Trikot in Etappe vier nicht mehr streitig gemacht werden.

Finale Etappe – vier Deutsche in Top Ten

Sonntags wurde von Wenigzell nach Passail gefahren. Zunächst ging es über 6 km harten Anstieg für die 102 Fahrer. Auch hier wurde bereits bei der ersten Bergwertung selektiert. In drei Gruppen fuhr man über die 68 km mit 922 Höhenmetern. Bei der ersten Durchfahrt durch Passail fand man fünf Deutsche in der ersten Gruppe, darunter auch Boos. Mehr zufällig sicherte er sich nach einem Attackierversuch noch eine weitere Bergwertung. Kurz vor Rennende schafften es zunächst zwei Fahrer sich doch noch zu lösen. Der Schweizer Yanis-Eric Markwalder und der Norweger Stian Fedheim machten den Sieg untereinander aus. Am Ende unterlag der Schweizer und sprintete auf der langen flachen Geraden als Zweiter ins Ziel. Mit einer weiteren Attacke entfloh der Italiener Marco Andreaus  als Dritter ins Ziel. Der deutsche Enzo Decker wurde Vierter. Das Hauptfeld erreichte knapp eine halbe Minute später die Zielgerade. Der Sprint aus dem Feld wurde von Boos angeführt, der über die Distanz dann zwei Plätze verlor und als Siebter die finale Etappe beendete. Dahinter Lührs als Achter und Groß als Neunter. Die weiteren Deutschen Nationalfahrer Moritz Kärsten und Daniel Schrag kamen an diesem Tag als 20. und 56. ins Ziel. Trotz der vierfachen TopTen-Platzierung kein Grund zur Freude für Nationaltrainer Josef Schüller. “Die Jungs sind unklug gefahren. Wenn man zu viert vorne drin ist, darf so etwas nicht passieren”, meint der Pfälzer mit Blick auf das Podest, auf dem an diesem Tag kein deutscher Vertreter stand. Ein kurzes Rechnen, ob der fünfte Rang des bestplatzierten Deutschen im Gesamtklassement Matteo Groß erhaltengeblieben war, brachte die Sicherheit, dass man sich auch hier nicht verbessern konnte. “Insgesamt ist das Minimalziel erreicht – aber die Stärke des Teams, von der ich überzeugt bin, konnten sie leider nicht ausspielen. Ein dritter Platz in der Teamwertung ist ok, aber sicher nicht das, was wir erreichen wollten. Wir haben drei Podestplätze und unseren Youngster als besten Deutschen auf Rang 5 im GC mit dem Bergtrikot… “, stellt er weiterhin fest. “Allerdings, sind sie auch hier um zu lernen und sich auf die mit dieser Veranstaltung vergleichbaren Nation Cups in der Juniorenklasse vorzubereiten”, so Schüller weiter. Überragender Gesamtsieger in diesem Jahr blieb der Österreicher Alexander Hajek, der das Führungstrikot über alle Etappen der Tour trug und mit einem sicheren 18. Rang ins Ziel der Tour brachte. (Anm.: Nach Korrektur des Ergebnisses wurde die Deutsche Nationalmannschaft am Ende doch noch 2. in der Teamwertung)

Auch Boos zeigte sich nach dem Rennen nicht unbedingt zufrieden. “Wir hätten mehr daraus machen sollen”, meint der 16jährige, der von sich sagt, dass er in den letzten Tagen viel gelernt habe. “Zum Beispiel – sich immer wieder neu zu fokussieren… auch, wenn es mal so richtig doof für einen selbst läuft. Denn: Nach dem Rennen ist vor dem Rennen.” Insgesamt schließt er die Tour mit drei TopTen-Platzierungen  – davon einer auf dem Podest. In der Bergwertung wurde er am Ende Dritter. “Ohne diesen blöden Defekt in dieser entscheidenden zweiten Etappe”, so ist er sich sicher, “hätte auch ich die Tour mit einem TopTen-Platz im GC abschließen können. Schade, dass mir das verwehrt geblieben ist.”

Umfassende Informationen mit Ergebnissen, Bild- und Videomaterial und Streckeninformationen gibt es auf der Webseite des Österreichischen Radsportverbandes:

https://www.radsportverband.at/index.php/portale/radjugendtour-oststeiermark.

In der kommenden Woche wird Boos mit der Nationalmannschaft auf der anspruchsvollen Radjugendtour “Criterium Europeen des Jeunes” in Luxemburg teilnehmen und wieder versuchen seine Chancen wahrzunehmen. (mb)

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Rennbahn in Flammen – Darmstadt, 17.08.19

Schüler(innen) bei der BDR U15-Sichtung mit Wetterpech

(mb) Im Rahmenprogramm des großen Darmstädter Bahnrenntages sollte auch die BDR Schülersichtung Bahn/Ausdauer Fortsetzung finden. Lukretia Naldi und Leonie Boos hatten gehofft ihre Platzierungen in der Sichtungsreihe noch weiter zu verbessern. Leider wollte das Wetter nicht mitspielen, so dass die Bahnrennen nicht wie geplant stattfinden konnten. In der einzig durchgeführten Disziplin “Temporennen” erreichte Lukretia Platz 3 und Leonie Platz 4. Im September wird ein letztes Sichtungsrennen in Mannheim ausgetragen werden. Dort wollen beide noch einmal ihn Können unter Beweis stellen.

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Großer Preis der Brauerei Bellheimer 17.08-18.08.2019

Radsportwochenende in Rülzheim

(FK) Nach dem Rennwochenende in Bellheim stand dieses Wochenende für die Schwalben das Radsportwochenende des RSV Rülzheim auf dem Programm.  Der Samstag litt leider sehr unter dem schlechten Wetter. Trotzdem waren hier einige motivierte Einsteiger vertreten, die sich vom Dauerregen und nasser Fahrbahn nicht abhalten ließen und starke Rennen ablieferten: In der U9 erreichten Marlon Giarrizzo den 2. Und Jona Reuter den 4. Platz. Bastian Giarrizzo fuhr beim Einsteigerrennen U13 direkt auf den 1. Platz.

Die Rennen am Sonntag wurden als Kriterien auf dem 1,2 km langen, flachen Rundkurs durch das Dorf ausgetragen. Im Gegensatz zum Samstag gingen die Fahrer hier bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad an den Start. Bei der U11 erreichte Noah Reuter in einem starken Starterfeld den 10. Platz.  Das Rennen der U15 beendeten Aaron König als 5., Fabrice Gremmer als 8. und Noah Ratz als 14.

Elias Ratz musste nach Kreislaufproblemen das Rennen der U17 leider vorzeitig abbrechen.

Große Freude bei den jüngsten „Schwalben“,

beim Rennen in Rülzheim der Einsteiger kamen Marlon und Bastian Glarrizzo auf Platz eins und zwei. Jona Reuter belegte Platz vier.

Die lizenzierten Fahrer:

Noah Reuter U 11 belegte Platz 10.

In Der U 15 klasse fuhren Aaron König, Fabrice Gremmer und Noah Ratz auf die Plätze 5, 8 und 14.

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